(A)sozialer Wohnbau in Kärnten: Zahlst du noch, oder wohnst du schon?
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(A)sozialer Wohnbau in Kärnten: Zahlst du noch, oder wohnst du schon?

Bis heute fehlen über 1.000 dringend benötigte Wohnungen im sozialen Wohnbau


Wenn den Mietern und Häuslbauern in den letzten Monaten eines auf den Magen geschlagen hat, dann dass die Preise enorm in die Höhe geschnellt sind. Was vorher noch erschwinglich erschien, scheint heute ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Was sind die Gründe dafür, und welche Lösungen gibt es?

SPÖ-Politik + Wohnbau = Totalversagen

Eine einfache Rechnung, und auch der Rechenweg ist schnell erklärt. Nachdem aus dem Wohnbauförderungsprogramm 2018-2021 ganze 621 Wohnungen nicht gebaut wurden, fehlen bis heute über 1.000 dringend benötigte Wohnungen im sozialen Wohnbau. Die Folge ist ein massiver Anstieg bei den Mieten. Eine ernüchternde Bilanz für die SPÖ und Landeshauptmann Kaiser, aber offensichtlich nur die Spitze des Eisberges. Bereits seit zehn Jahren gibt es einen enormen Abwärtstrend bei der Neubauförderung. Waren es vor 2013 noch über 700 Förderungen für den Neubau, so sind es jetzt nicht einmal 80 pro Jahr. Die Richtlinien sind kompliziert und praxisfern. Dadurch konnten tausende Häuslbauer die Förderung nicht in Anspruch nehmen und sind um zehntausende Euro umgefallen. Wie kürzlich bekannt wurde, lässt auch die Sanierungsförderung in Kärnten zu wünschen übrig. Tausende offene Wohnbauförderungsansuchen warten auf ihre Bearbeitung und die Häuslbauer seit über einem Jahr auf ihr Geld.

Kehrtwende muss her!

Die Kärntner Wohnbaupolitik muss dringend reformiert werden, damit die fehlenden Wohnungen gebaut werden, die Menschen so schnell wie möglich an die ihnen zugesagten Fördergelder kommen, und das Wohnen wieder leistbar wird! Dazu fordert die FPÖ unter anderem eine Erhöhung des Häuslbauerbonus auf zumindest 30.000 Euro und ein Mieterentlastungspaket, das ein sofortiges Aussetzen der Steuern auf Wohnungsmieten und Betriebskosten beinhaltet. Für eine normale Wohnung bedeutet das im Schnitt eine Entlastung von 70 bis 100 Euro pro Monat. Außerdem muss es auch noch nach der Landtagswahl einen fairen und günstigen Kärntner Strompreis geben, genauso wie eine Betriebskostenbremse und einen Vorrang für Kärntner bei der Vergabe von geförderten Wohnungen.