Ausblick auf einen ''ungemütlichen'' Schulherbst
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Ausblick auf einen ''ungemütlichen'' Schulherbst

''Das hatten wir doch schon!'', zeigt sich Dr. Regine Stangl vom Freiheitlichen Lehrerverband besorgt.


Ein Auftritt von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) in der ZIB 2 lässt für den Herbst nichts Gutes verheißen. Masken und Tests werden in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung stehen, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsminister werden diverse Szenarien angedacht und bundesweit gültigen Maßnahmen zugeordnet, so der Minister. Man bereite sich intensiv vor - nach außen dringt selbstverständlich nichts im Detail - weil man ja nichts weiß

„Wenn man bei sommerlichem Wetter in Österreichs Klassenzimmern steht oder sitzt, fragt man sich, warum man noch nie überlegt hat Durchlüftungssysteme, die gegen Viren und Hitze Wirkung zeigen würden - und die es auf dem Markt gibt - flächendeckend zu installieren. Stattdessen bevorzugt man es, milliardenschwere weitere Covid-Maßnahmenpakete zu schnüren, die für alle im Schulumfeld Beteiligten eine Zumutung darstellen. Aber im Notfall gibt man halt Hitzeferien oder sperrt ganz zu - als ob wir nach zweieinhalb Jahren Corona problemlos in eine weitere Runde gehen könnten“, zeigt sich die Bundesobfrau des Freiheitlichen Lehrerverbandes Dr. Regine Stangl ob der Aussagen des Bildungsministers besorgt und irritier.

Etwas mehr „über den Tellerrand“ hinauszublicken, würde den sehr gut bezahlten Verantwortlichen nicht schaden, so Stangl. „Aber ob es um explodierende Energiekosten und Lebensmittelpreise geht oder um Detailbereiche - dieser schwarz-grünen Bundesregierung fehlt die Fähigkeit und der Wille, auch einmal an die Menschen zu denken, die keinen ‚Geldesel‘ zu Hause stehen haben“, ergänzt Regine Stangl ihre Kritik in Richtung Bundesregierung.