''Babygeld'' soll Gemeinde Ferndorf Bevölkerungszuwachs bringen
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''Babygeld'' soll Gemeinde Ferndorf Bevölkerungszuwachs bringen

Freiheitliche fordern einmalig 500 Euro für das erste Kind, 750 Euro für das zweite Kind und 1.000 Euro ab dem dritten Kind


Die Freiheitlichen in der Gemeinde Ferndorf haben bei der letzten Gemeinderatssitzung am 7. April einen Antrag für die Einführung eines „Babygeldes“ gestellt. Nach der Idee der Freiheitlichen sollen so die Geburtenrate gesteigert und damit die negative Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde gestoppt werden.

„Unsere Gemeinde Ferndorf leidet nach wie vor unter einer negativen Bevölkerungsentwicklung. Alle bis jetzt getroffene Maßnahmen zur Gegensteuerung haben nicht gewirkt. Aus diesem Grund sind wir der Meinung, dass man in Ferndorf ein ‚Babygeld‘ einführen soll“, informiert Ferndorfs FPÖ-Chef und Vizebürgermeister Gernot Oberzaucher.

Als positives Beispiel führt Oberzaucher seine Nachbargemeinde Fresach an, wo es das „Babygeld“ bereits seit einiger Zeit gibt. In den letzten Jahren kam es in Fresach auch tatsächlich zu Geburtenzuwächsen. „Wir hoffen, dass ein ‚Babygeld‘ auch in Ferndorf den gewünschten Erfolg bringt. Man könnte sich an die Fresacher ‚Babygeld‘-Richtlinien anlehnen bzw. diese übernehmen. Konkret fordern wir einmalig 500 Euro für das erste Kind, 750 Euro für das zweite Kind und ab dem dritten Kind 1.000 Euro für alle weiteren Kinder“, berichtet Oberzaucher weiter.

Der Antrag wurde von Bürgermeister Josef Haller (SPÖ) an den zuständigen Ausschuss zur Beratung weitergeleitet und wartet nun auf seine weitere Behandlung. „Nun kann der Bürgermeister mit seiner SPÖ-Fraktion zeigen, ob er an einer konstruktiven und raschen Umsetzung interessiert ist“, so Gernot Oberzaucher abschließend.