Blaue Parteijugend fordert Abschaffung der 0,5-Promille-Grenze für Jugendliche
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Blaue Parteijugend fordert Abschaffung der 0,5-Promille-Grenze für Jugendliche

Die Freiheitliche Jugend will eine Überarbeitung des Kärntner Jugendschutzgesetzes


Eine nüchterne Lenkerin wurde offenbar anzeigt, weil ihre jugendliche Tochter über 0,5 Promille hatte, als sie diese abholte. Dazu äußerte sich jetzt auch Philipp Kamnig, Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Kärnten, der eine Überarbeitung des Kärntner Jugendschutzgesetzes fordert.

„Dieser Vorfall zeigt, dass die 0,5-Promille-Grenze für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren, wie es sie nur in Kärnten gibt, weder für die Jugendlichen, noch für deren Eltern oder die Gastronomen praxistauglich ist“, stellt der Jungblaue fest.

Philipp Kamnig ist Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Kärnten

Philipp Kamnig ist Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Kärnten.     Foto © FPÖ Kärnten

 

Laut dem Kärntner Jugendschutzgesetz kann jeder 16- oder 17-jährige angezeigt werden, wenn er mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut hat. Wenn die Eltern den Nachwuchs von einer Party abholen, und dieser 0,5 Promille leicht überschreitet, können sie ebenfalls angezeigt werden.

„Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol ist wichtig und richtig, aber die 0,5-Promille-Grenze hat sich als realitätsfremd erwiesen und muss im Rahmen einer Überarbeitung des Jugendschutzgesetzes ersatzlos gestrichen werden!“, so Kamnig. Die Freiheitliche Jugend setze sich statt dieser Regelung für das Salzburger Modell ein, welches besagt, dass kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden dürfe, wenn ein Jugendlicher schon offenkundig betrunken sei.