Bundesweiter Gratis-Kindergarten: FPÖ fordert überparteilichen Schulterschluss
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Bundesweiter Gratis-Kindergarten: FPÖ fordert überparteilichen Schulterschluss

Bereitschaft von SPÖ und NEOS im Bundesrat für eine bundeseinheitliche Finanzierung


Eine bundeseinheitliche Lösung für einen kostenlosen Kindergarten wäre eine enorme Entlastung für alle Familien. Diese seit vielen Jahren bestehende Forderung erneuerte nun die FPÖ abermals. Kärntens FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordneter Erwin Angerer fordert von den Parlamentsparteien daher einen überparteilichen Schulterschluss.

„Leider ist es uns auf Bundesebene bisher nicht gelungen, die anderen Parteien davon zu überzeugen, dass alternative bzw. flexible Kinderbetreuungsformen – wie zum Beispiel Tageseltern oder Betreuung innerhalb der eigenen Familie – finanzielle Unterstützung benötigen. Hoffnungsvoll stimmt mich jedoch die grundsätzliche Bereitschaft von SPÖ und NEOS im Bundesrat für eine bundeseinheitliche Finanzierung eines bundesweiten Gratis-Kindergartens. Nachdem es SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser bis dato nicht gelungen ist, sein seit 2013 mehrfach abgegebenes Wahlversprechen eines kärntenweiten beitragsfreien Kindergartens umzusetzen, ist es für mich ein positives Zeichen, dass zumindest die Bundes-SPÖ hier nun an einer raschen Lösung mitarbeiten möchte“, erklärte Angerer. Er erinnert einmal mehr daran, dass Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) damit eines seiner zentralen Wahlversprechen gebrochen habe und die Kinderbetreuung für viele Kärntner Familien noch immer nicht leistbar sei.

Erwin Angerer hofft, dass SPÖ und NEOS nun auch auf Nationalratsebene für den Gratis-Kindergarten einstehen werden, um eine für ihn wie er sagt „familienpolitisch sinnvolle und nachhaltige Lösung zu erarbeiten, um Familien zu entlasten bzw. zu unterstützen“. Angerer und die FPÖ seien jederzeit für einen Kompromiss bereit und hoffen, dass es hier zu einem überparteilichen Schulterschluss kommen wird. Auch Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser sei nun gefragt und solle für den Gratis-Kindergarten bei seinen Parteikollegen in Wien einstehen.