Die neue Programmperiode der gemeinsamen Agrarpolitik erhält viel Kritik
„Gestalten statt verwalten!“ fordert FPÖ-Bauernvertreter Roman Linder
Die neue Programmperiode der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) kommt mit riesigen Schritten näher. Dies ruft nun auch die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft auf den Plan, die nicht mit Kritik an den Verhandlern in Wien und Brüssel spart.
„Einmal mehr verkaufen uns die Chefverhandler aus Wien und Brüssel das GAP-Programm als großen Wurf für die Zukunft der Landwirtschaft. Neben den angeblich vielen Verbesserungen für uns Bauern wird uns auch der Abbau des aufgeblasenen Bürokratismus versprochen. Die Abwicklung der Anträge soll einfacher werden, so wird es uns aus den Wiener und Brüsseler Tintenburgen vorgegaukelt“, so Kammerrat Roman Linder, der selbst aktiver Landwirt ist. Für ihn sind dies allerding nur leere Versprechungen.
„Die Geschichte lehrt uns, dass nach solchen Ankündigungen die Umsetzung schlimmer wird als zuvor und meistens wird es noch schlimmer, als wir kritisch denkende Bauern es uns ohnehin erwartet haben. Ich bin ein Fan von nützlichen Aufzeichnungen über Viehhaltung, Bodenbearbeitung und Betriebswirtschaft“, so Linder weiter. Vorgeschriebene Aufzeichnungspflichten, seitenlange Statistiken und vielfach theoretische Berechnungen brauche es allerdings nicht, wenn die Kärntner Bauern auch nur ansatzweise wettbewerbsfähig bleiben sollen. „Und das wollen wir! Gestalten statt verwalten muss das Ziel sein“, zeigt Roman Linder auf.