FPÖ-Bauern sagen NEIN zum lockeren Umgang der EU mit der Gentechnik
Foto © Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft Kärnten

FPÖ-Bauern sagen NEIN zum lockeren Umgang der EU mit der Gentechnik

Neue Mutationsverfahren wie die Genschere Crispr/Cas sollen laut EU-Kommission künftig einfacher zum Einsatz kommen


Scharfe Kritik an den von der EU-Kommission präsentierten Plänen für einen deutlich lockeren Umgang mit der Gentechnik in der Landwirtschaft übt der freiheitliche Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Roman Linder. Neue Mutationsverfahren wie die Genschere Crispr/Cas sollen demnach künftig einfacher zum Einsatz kommen, wodurch bearbeitete Pflanzen nicht mehr als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden müssen.

„Diese Pläne der EU sind auf das Schärfste abzulehnen, denn sie sind sowohl ein Schlag ins Gesicht der Bauern als auch der Konsumenten. Die EU beweist einmal mehr, dass sie sich dem Druck der Agrarindustrie beugt und die Bevölkerung im Stich lässt. Auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Gentechnik und ihren enormen Risiken verzichten sie komplett. Stattdessen will sie Gentechnik-Regeln inklusive der Kennzeichnungsplicht lockern, was einen großen Rückschritt darstellen würde. Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind wir alle. Wir brauchen keine Gentechnik in unserer Landwirtschaft und in unserem Essen, sondern natürliche Lebensmittel aus der Produktion unserer heimischen Bauern“, erklärt Linder einer Pressemeldung.