FPÖ fordert Stopp der geplanten KELAG-Strompreiserhöhung
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FPÖ fordert Stopp der geplanten KELAG-Strompreiserhöhung

Aufsichtsräte der KELAG austauschen


Nach dem öffentlichen Hearing zur Strompreis-Abzocke am 20. Juni forderte der Kärntner FPÖ-Chef Erwin Angerer die rot-schwarze Landesregierung auf, die Aufsichtsräte des Landes in der Kärntner Energieholding und der KELAG abzuberufen und auszutauschen. Dazu brachte die FPÖ einen Dringlichkeitsantrag in der ebenfalls am 20. Juni stattgefundenen Sondersitzung des Landtages ein.

Die FPÖ fordert einen sofortigen Stopp der geplanten KELAG-Strompreiserhöhung. „Es muss einen günstigen und fairen Strompreis für alle Kärntner geben! Günstig produzierter Wasserkraft-Strom darf nicht zum Gaspreis verkauft werden. Wir fordern daher die Landesregierung auf, gemeinsam mit der Bundesregierung alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um einen nachhaltigen und fairen Kärntner Strompreis für die Kärntner Bevölkerung sicherzustellen und die mit 1. August 2023 geplante Erhöhung des Strompreises zu stoppen“, fordert der Kärntner FPÖ-Chef

„Die Aufsichtsräte des Landes haben hinsichtlich eines günstigen Strompreises versagt und sind daher von SPÖ-Eigentümervertreterin Gabriele Schaunig abzuberufen. In weiterer Folge ist auch Gilbert Isep als Geschäftsführer der Energieholding abzuberufen“, so Erwin Angerer. Schaunig und die Aufsichtsräte des Landes hätten die Anliegen der Bürger zu vertreten, denn diese sind die Eigentümer. Es hätte daher eine Prüfung geben müssen, ob eine Erhöhung der Strompreise um 90 Prozent gerechtfertigt ist. „Stattdessen verteidigen Gabriele Schaunig und die SPÖ die Strompreis-Explosion“, meint Angerer weiter.