Hilfe gegen Teuerung: Pörtschacher Sozialfonds beschlossen
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Hilfe gegen Teuerung: Pörtschacher Sozialfonds beschlossen

FPÖ-Antrag nach harter Diskussion vom Gemeinderat mehrheitlich angenommen


Derzeit leidet die Bevölkerung unter den immer weiter steigenden Preisen. Die Gemeinden können mit einem Sozialfonds ebenfalls einen Beitrag zur Abfederung der Teuerungswelle leisten und damit jene unterstützen, die unverschuldet in finanzielle Notlagen geraten. Der Antrag der FPÖ zur Einrichtung eines Sozialfonds für die Gemeinde Pörtschach wurde vom Gemeinderat beschlossen – nach einer harten Diskussion.

„Unsere Forderung nach einem Gemeinde-Sozialfonds ist im Hinblick auf den bevorstehenden Winter, der für viele nicht leicht werden wird, eine leider notwendige Maßnahme – wenn wir uns jetzt entsprechend vorbereiten, kann auch die Gemeinde jenen zielgerichtet helfen, die am dringendsten Hilfe benötigen“, leitete FPÖ-Gemeindevorstand Florian Pacher die Diskussion ein. Es folgte ein verbaler Schlagabtausch zwischen FPÖ und ÖVP, denn die Volkspartei sprach sich zunächst gegen den von den Freiheitlichen geforderten Sozialfonds aus. Die ÖVP-Bürgermeisterin und beide türkisen Vizebürgermeister argumentierten sogar vehement gegen den Sozialfonds.

Gemeindevorstand Florian Pacher brachte mit seiner FPÖ-Fraktion einen Antrag zur Schaffung eines „Pörtschacher Sozialfonds“ im Gemeinderat ein.             Foto © FPÖ Kärnten

 

„Nach und nach kippte die Stimmung einzelner ÖVP-Mandatare und es wurde vorsichtige Zustimmung signalisiert“, schilderte Pacher die Situation. Schließlich konnte man in Form eines Zusatzantrags einen gemeinsamen Kompromiss finden – dieser besagte, dass Unterstützungsleistungen aus dem Sozialfonds nur in Form von Wertgutscheinen o.Ä. erbracht werden dürfen. Als nächstes werden entsprechende Richtlinien entworfen und danach wird eine Antragstellung bei der Gemeinde möglich sein.