Kärntens Energieversorgung ist noch lange nicht zukunftsfit
Foto © pixabay.com

Kärntens Energieversorgung ist noch lange nicht zukunftsfit

Energiewende und Umstieg auf alternative Energien nur mit funktionierenden und ausgebauten Netz möglich


FPÖ-Umwelt- und Energiesprecher Christoph Staudacher betonte im Kärntner Landtag, dass Kärntens Energieversorgung noch lange nicht zukunftsfit ist.

„Die Energiepolitik der Kärntner Landesregierung in den letzten zehn Jahren ist leider gescheitert. Wir können die Energiewende und den Umstieg auf alternative Energien nur mit einem funktionierenden und ausgebauten Netz schaffen. SPÖ-Energiereferentin Sara Schaar hätte das mit der Kelag längst umsetzen und das Stromnetz in Kärnten massiv ausbauen müssen, aber das ist nicht passiert“, so Staudacher. Vielen Kärntnern mit Photovoltaik-Anlagen würde daher derzeit die Einspeisung ihres überschüssigen Sonnenstroms ins Netz verweigert. Bisher sind auch nur auf zwei Prozent der landeseigenen Immobilien Photovoltaik-Anlagen installiert. Hier sieht die FPÖ massiven Aufholbedarf.

Ebenso gehe im Bereich der Wasserkraft nichts weiter, wo 150 Projekte in den Schubladen der Landesregierung liegen, aber nicht bearbeitet werden. Hier fordern die Freiheitlichen seit Jahren, dass die Bewilligungsverfahren kürzer werden müssen. „Mit klugen Projekten wie etwa einem Turbinentausch können wir auch die bestehenden Wasserkraftwerke viel effizienter machen. Genauso müssen wir den Bereich der Biomasse noch weiter ausbauen, etwa durch Fördermöglichkeiten für unsere Land- und Forstwirte. Und auch beim Biogas kann man das Potential noch heben“, erklärte der freiheitliche Landtagsabgeordnete.