Klares Nein der FPÖ zu einer Ausweitung des Minderheiten-Schulgesetzes
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Klares Nein der FPÖ zu einer Ausweitung des Minderheiten-Schulgesetzes

Aktuell gibt es im Bildungsbereich ganz andere Herausforderungen


Eine entschiedene Absage erteilt der Kärntner FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter Gernot Darmann den Forderungen der „Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen“ nach einer Ausweitung des Minderheiten-Schulgesetzes. Die Slowenenvertreter wollen unter anderem eine gesetzliche Festschreibung der zweisprachigen Elementarpädagogik, den Ausbau kleiner zweisprachiger Volksschulen sowie eine Novelle des Privatschulgesetzes zur Bereitstellung von Bildungsangeboten außerhalb des autochthonen Minderheitengebietes.

„Zu diesen Plänen kommt von uns ein klares Nein. Die Volksgruppe der Kärntner Slowenen ist bereits jetzt schon eine der am besten geförderten Minderheiten in ganz Europa. Eine Ausweitung des Minderheiten-Schulgesetzes ist daher nicht notwendig. Die überzogenen Ansprüche im Bildungsbereich sind ebenso auf das Schärfste zurückzuweisen wie die Forderungen nach einer Erweiterung der zweisprachigen Gerichtsbarkeit. Aktuell gibt es im Bildungsbereich ganz andere Herausforderungen wie beispielsweise die bildungsfeindlichen Ideen der SPÖ von einer Abschaffung der Noten und der Matura hintanzuhalten“, stellt Darmann fest.