Kommentar des Monats: Ein letztes Wort zum Abschied!
Von Redaktionsleiter Markus di Bernardo
Am 27. August 2012 bezog ein neuer Mitarbeiter mit 22 Jahren seinen Arbeitsplatz in der damaligen freiheitlichen Landesgeschäftsstelle in der Klagenfurter Karfreitstraße Nummer 4. Bewegte Zeiten waren es damals für die Freiheitliche Partei in Kärnten, eine Woche vor dem Landesparteitag in Villach und nur wenige Monate vor der historischen Kärntner Landtagswahl im März 2013. Besagter neuer Mitarbeiter war ich, heute bin ich 33 Jahre alt. In diesen über elf Jahren ist bis heute so einiges passiert.
Wir haben gemeinsam Wahlen gewonnen, aber auch schmerzliche Verluste einstecken müssen. Fünf Landesparteiobmänner durfte ich in dieser Zeit erleben und meine Chefs nennen. Viele Arbeitskollegen, Mitglieder und Funktionäre durfte ich in ganz Kärnten kennenlernen und neue Freundschaften fürs Leben schließen. So einige Karrierestufen habe ich als Mitarbeiter der FPÖ Kärnten erklimmen dürfen – vom „Mädchen für alles“, zum Landesorganisationsreferenten, über den Assistenten der Geschäftsführung, bis hin zum Redaktionsleiter der „Kärntner Nachrichten“ – mit Zwischenstationen als Sekretär im Villacher Gemeinderatsklub und Parlamentarischer Mitarbeiter in Wien. Wobei ich Ersteres wohl immer geblieben bin und stets vielseitig für unsere freiheitliche Familie im Einsatz war. Niemals hätte ich mir als ich im Jahr 2008 mit 18 Jahren den Freiheitlichen in Kärnten beigetreten bin aber gedacht, dass mich mein Weg bis in den Kärntner Landtag führt, dem ich seit Mai dieses Jahres als Abgeordneter unserer FPÖ-Fraktion angehören darf.
Nun ist es an der Zeit für mich, eine neue Chance zu ergreifen und beruflich einen völlig neuen Weg einzuschlagen. Ab 1. Jänner 2024 wechsle ich als Führungskraft in die Solarbranche. Meiner politischen Tätigkeit als Landtagsabgeordneter und Gemeindevorstand meiner Heimatgemeinde Wernberg bleibe ich aber natürlich weiterhin mit Leidenschaft treu. Als Redaktionsleiter der 2022 neu aufgelegten „Kärntner Nachrichten“ sage ich nun aber servus und bedanke mich bei allen, die mich über mehr als ein Jahrzehnt auf meinem beruflichen Weg bei den Kärntner Freiheitlichen begleitet und unterstützt haben!