Kommentar des Monats: Wer rettet eigentlich die Österreicher?
Von Redaktionsleiter Markus di Bernardo
Nicht erst seit dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine werden die Österreicher immer wieder aufgefordert, zu spenden und zu helfen. Seit jeher sind es die Österreicher gewohnt, in die verschiedensten Krisengebiete auf der Welt zu spenden und auch humanitäre Hilfe zu leisten.
Doch was wir zurzeit am eigenen Leib erleben, ist die größte Wirtschaftskrise seit Ende des zweiten Weltkrieges. Die Österreicher wissen selbst nicht mehr, wie sie Sprit, Strom, Heizung, Essen und Miete bezahlen sollen. Alles verteuert sich beinahe täglich extrem. Wir sollen Energie sparen und gleichzeitig schickt die schwarz-grüne Bundesregierung zigtausende Liter an Treibstoff in die Ukraine. Dass damit wohl kaum Traktoren betankt werden, sollte eigentlich jedermann klar sein. Auch an den unsäglichen Russlandsanktionen halten wir als neutrales Land bedingungslos fest. Man will anscheinend die ganze Welt retten.
Da stellt sich jedem Menschen mit Hausverstand eine ganz einfache Frage. Wer rettet eigentlich die Österreicher in dieser schwierigen Zeit? Mit „großzügigen“ Einmalzahlungen im Gießkannenprinzip ist es hier bei weitem nicht getan!