Preisexplosion: Staatliche Preisdeckelung jetzt!
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Preisexplosion: Staatliche Preisdeckelung jetzt!

Einmalzahlungen der Regierung sind lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein


Die Menschen im Land wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen, mit was sie im Winter heizen oder mit welchem Geld sie ihr Auto tanken sollen, um zur Arbeit zu kommen, aber Bundes- und Landesregierung schauen weiterhin tatenlos zu. Kelag-Vorstände kassieren und die Ölkonzerne sind sowie die großen Gewinner der Krise, mit bis zu fünf Mal so hohen Gewinnen, wie im Vorjahr. Da stimmt doch was nicht!

Wir alle erleben es täglich beim Einkaufen, beim Tanken, wenn unsere Stromrechnung ins Haus flattert oder Brennstoffe für den Winter eingekauft werden müssen – die Preise steigen. Scheinbar unaufhörlich. Da sind auch die Einmalzahlungen der Regierung lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn ohnehin alles sofort wieder futsch ist.

„Das predigen wir seit Monaten. Die Zahlungen, die die schwarz-grüne Bundesregierung, aber auch die SPÖ-Landesregierung unter Landeshauptmann Peter Kaiser so gönnerhaft verteilen, lindern lediglich kurzfristig die Symptome. Die Ursachen aber bleiben und damit auch die steigenden Preise. In Wahrheit brauchen wir jetzt umgehend Maßnahmen, die langfristig die Preise senken und Wohnen, Essen und Tanken für die Menschen wieder leistbar machen“, sagt der freiheitliche Wirtschaftssprecher und Kärntner FPÖ-Chef Erwin Angerer. Die Arbeiterkammer Oberösterreich berechnete, dass eine Familie mit zwei Kindern aufgrund der Teuerung 1.830 Euro im Jahr zusätzlich ausgeben muss – nur für Wohnen, Verkehr und Lebensmittel. Heizen mit Gas ist sogar um bis zu 2.580 Euro pro Jahr teurer als im Vorjahr. „Damit wird das tägliche Leben zum Luxusgut“, so Angerer.

„Die FPÖ setzt sich nachweislich im Parlament sowie im Kärntner Landtag für langfristige und nachhaltige Maßnahmen gegen den Energiepreisschock ein. Wir fordern eine Senkung der Steuern auf Treibstoffe, eine aktive Preisgestaltung des Strompreises durch Bund und Länder, sowie eine Entkoppelung von Strom- und Gaspreisen. Auch die Regelung, dass sich der Strompreis am teuersten Kraftwerk zu orientieren hat, muss endlich fallen“, betont Angerer.

„Laut Rechnungshofbericht ist die Armutsgefährdung in Kärnten explodiert, während ein Kelag-Vorstand 558.800 Euro Jahreseinkommen kassiert. Das kann nicht sein! Die Kosten für Energie müssen sofort runter! Ich würde mir wünschen, dass sich SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser beim Kampf gegen die Teuerung auch so massiv einsetzt, wie er es letztes Jahr bei der Durchsetzung der Impfpflicht getan hat“, so Angerer. „Es müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um den Strompreis zu senken und den Menschen, die in den letzten Wochen zu Unrecht gezahlt haben, ihr Geld zurückzugeben“, fordert der FPÖ-Chef abschließend.