Seeboden: Kinderspielplätze sind nicht gleich Kinderspielplätze
Foto © pixabay.com

Seeboden: Kinderspielplätze sind nicht gleich Kinderspielplätze

Die Marktgemeinde Seeboden investiert insgesamt über 200.000 Euro


In Seeboden hat man sich unter Gemeindevorstand Horst Zwischenberger (FPÖ) die letzten eineinhalb Jahre dem Thema Kinder, Bewegungsmangel und dessen Folgen gewidmet. Man hat mit Fachleuten im Ausschuss darüber diskutiert und rasch erkannt, dass das digitale Zeitalter massive Auswirkungen hat.

Kinder können vielfach keinen Purzelbaum mehr oder können auch nicht mehr rückwärtsgehen, sie fallen dabei um. Dies ist mit zunehmendem Alter aber auch immer schwieriger zu erlernen. Folglich haben Kinder offensichtlich ein massives koordinatives Manko, welches in der Öffentlichkeit noch nicht wahrgenommen wird. Ebenso wird die Knochendichte nicht mehr entsprechend ausgebildet. Beim Springen und Hüpfen fördert man im Kindesalter den Aufbau der Knochendichte. Es zeichnet sich ab, dass zukünftig die Osteoporose-Fälle bei weitaus jüngeren Menschen zunehmen werden. Diese Mängel haben auch gravierende Folgen für die Zukunft der Kinder und die Arbeitswelt.

Unter der Initiative von Horst Zwischenberger wurde daher in Seeboden ein Konzept entwickelt, um diesen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Sämtliche Kindergartenspielplätze und alle öffentlichen Spielplätze werden erneuert und mit Spielgeräten ergänzt bzw. ausgestattet, welche die Koordination und Motorik fördern. Ebenso werden die einzelnen Kinderspielgeräte mit spielerischen Spring- und Hüpfelementen verbunden.

Bei der Auswahl der Spielgeräte wird auch ein großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Qualität und Regionalität gesetzt. Die Marktgemeinde Seeboden investiert in dieses innovative Projekt insgesamt über 200.000 Euro.