''Unterlassene Hilfeleistung bei Teuerung''
Foto © FPÖ

''Unterlassene Hilfeleistung bei Teuerung''

FPÖ-Chef Herbert Kickl ist empört über die Bundesregierung


FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisiert die schwarz-grüne Bundesregierung erneut heftig. Er attestiert der Regierung „unterlassene Hilfeleistung“ für die Bürger in Sachen Teuerung.

„Mich erreichen tausende Schilderungen von Menschen voll von Sorge, Nöten und Verzweiflung, die sich von dieser Bundesregierung angesichts der Teuerungswelle allein gelassen fühlen. Und ja, ihr Gefühl gibt ihnen Recht: Der Bundeskanzler nimmt die zunehmende Armut in diesem Land nicht so ernst, wie er sollte und geht lieber auf die internationale Bühne, anstatt diese den internationalen Schwergewichten zu überlassen. Die Bundesregierung wäre gut beraten, auf die einfachen Menschen zu hören, statt auf ihre Berater“, so Herbert Kickl. Zudem zitierte er im Nationalrat aus dem Brief einer Mindestpensionistin, die sich den Alltag und Lebensmittel nicht mehr leisten könne und im ÖVP-Bundeskanzleramt damit auf taube Ohren gestoßen war.

Außerdem sei dieser „Überlebenskampf“ gegenüber der Teuerung keinesfalls nur auf untere Einkommensschichten beschränkt, sondern treffe auch den Mittelstand. „Wir erwarten von der schwarz-grünen Bundesregierung keine Wunder, sondern nur, dass Sie alles tun, was in ihrer Macht steht. Ich hätte an ihrer Stelle keine ruhige Minute mehr, wenn nicht alle Steuern auf Treibstoffe, Energie, Wohnen und Lebensmittel gesenkt oder für einen Preisdeckel aufgehoben würden, ich hätte auch keine ruhige Minute mehr, wenn Energieanbieter in schwarzer und roter Hand mit der Teuerung Gewinne einfahren würden“, erneuerte Kickl die bekannten FPÖ-Forderungen nach umfassenden Entlastungen.

Auch die Politik der SPÖ und ihrer Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner gegen die Teuerung kritisiert Herbert Kickl als unglaubwürdig: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Ihre Forderungen zerschellen an jenen Bundesländern, in denen Rot regiert, denn dort werden die Bürger abkassiert. Am 1. Mai müsste es daher eine Kopfwäsche für die Genossen Ludwig, Doskozil und Kaiser geben, davon ist aber nicht auszugehen. Vielmehr wird dieser Tag heuer wieder ein Hochamt sozialistischer Heuchelei“.