Wernberg nutzt Kraft der Sonne: Förderung für ''Balkonkraftwerke'' ab 2023
Einfache Nutzung der Sonnenenergie soll für jedermann attraktiv und günstig sein
Sogenannte „Balkonkraftwerke“- die mit der Kraft der Sonne Strom produzieren - sind in Zeiten steigender Strompreise bereits länger in aller Munde. Diese können mit einer Maximalleistung von 800 Watt ohne Genehmigung der Gemeinde sowie des Energieversorgers am eigenen Wohnhaus installiert und ganz einfach mittels Steckdose zur Energieeinspeisung in das Eigenheim genutzt werden. Um diese einfache und kostengünstige Nutzung der Sonnenenergie für jedermann attraktiver und günstiger zu gestalten, hat der Gemeinderat der Gemeinde Wernberg bei seiner Sitzung am 6. Dezember 2022 beschlossen, eine neue Förderung aufzulegen.
„Ab dem 1. Jänner 2023 wird der Ankauf dieser ‚Balkonkraftwerke‘ mit einer Maximalleistung von 800 Watt über das Referat für Umweltschutz der Gemeinde Wernberg finanziell unterstützt. Gegen Vorlage der Rechnung eines bei einem österreichischen Händler gekauften Produktes wird die Förderung für das laufende Jahr im Nachhinein ausbezahlt“, informiert der zuständige Referent für Umweltschutz und Wernbergs FPÖ-Chef Markus di Bernardo. Gefördert werden die „Balkonkraftwerke“ mit 15 Cent ja Watt, was bei einer Maximalleitung von 800 Watt 120 Euro ausmacht. Die genauen Förderrichtlinien mit allen Details und Auflagen erhalten Sie ab 1. Jänner unter www.wernberg.gv.at auf der Webseite der Gemeinde Wernberg oder telefonisch unter 04252 3000 im Umweltreferat der Gemeinde Wernberg.
„Ab 2023 werden erstmalig 6.000 Euro für diese Fördermaßnahme zur Nutzung der Kraft der Sonne bereitgestellt, womit wir pro Jahr 50 ‚Balkonkraftwerke‘ mit einer Maximalleistung von 800 Watt in unserer Gemeinde fördern können. Als Referent für Umweltschutz freue ich mich, dass wir mit dieser vom Gemeinderat beschlossenen Förderung im Bereich der Sonnenenergie nun auch als Wernberger gemeinsam unseren kleinen Beitrag zum Schutz der heimischen Natur sowie Umwelt leisten können und damit zur Energieautarkie beitragen“, so Gemeindevorstand Markus di Bernardo.